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Liebe gewinnt immer
Eigentlich wollte ich heute über etwas ganz anderes schreiben. Aber wie so oft hatte das Leben andere Pläne. Und manchmal gibt es Geschichten, die sich nicht wegschieben lassen.
Stell dir vor, du bist ein Kind und wirst mit deiner Familie fortgeschickt, weil ihr «anders» seid. Jemand entscheidet, dass ihr nicht dazugehört. Ihr werdet deportiert, von der Ukraine bis nach Sibirien.
Eigentlich wollte ich heute über etwas ganz anderes schreiben. Aber wie so oft hatte das Leben andere Pläne. Und manchmal gibt es Geschichten, die sich nicht wegschieben lassen.

Ein Pferd, ein Sturz und eine Erkenntnis
Gestern hatte ich ein Gespräch, das etwas in mir sortiert hat. Eine gute Freundin von mir hat sich vor rund einem Jahr ihren Kindheitstraum erfüllt und ein eigenes Pferd gekauft. Seitdem verbringt sie viel Zeit im Stall, reitet regelmässig und lernt dabei mehr, als sie je erwartet hätte.
Denn, sagte sie, ein eigenes Pferd zu haben sei ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatte. Es ist kein brav trainiertes Reitpferd, das funktioniert, egal wer auf seinem Rücken sitzt. Dieses Pferd ist eigensinnig, dominant und extrem feinfühlig. Es spürt jede Unsicherheit sofort.

Ist Scheidung vererbbar?
Kürzlich fiel mir eine alte Ausgabe der NZZ-Folio in die Hände. Zwischen Essays und Randnotizen tauchte ein Name auf, der mir nicht mehr aus dem Kopf ging: Jessica E. Salvatore.Salvatore stellte eine provokante Frage: Warum scheiden sich Kinder geschiedener Eltern später selbst häufiger? Liegt es wirklich nur daran, was sie vorgelebt bekommen haben, oder steckt mehr dahinter?
Um das herauszufinden, griff sie zu einem der saubersten Werkzeuge der Forschung: Adoptionsstudien.

Mann über Bord
Seit September begegnet mir in Zürich auf der Strasse immer wieder das Plakat des Schauspielhauses: Ein pink-oranger Hintergrund, darauf in schwarzer Schrift die Frage: «Are you ready to die?»
Irgendwie finde ich das ulkig, und gleichzeitig erstaunlich passend. Denn kaum eine Jahreszeit ist so eng mit dem Thema Abschied und Wandel verbunden wie der Herbst. Die Bäume lassen ihre Blätter fallen, die Tiere ziehen sich zurück, und auch wir Menschen beginnen, uns einzukuscheln – in warme Pullover, in unsere Wohnungen und vielleicht auch ein Stück weit in uns selbst.

Fake it until you make it
Seit September begegnet mir in Zürich auf der Strasse immer wieder das Plakat des Schauspielhauses: Ein pink-oranger Hintergrund, darauf in schwarzer Schrift die Frage: «Are you ready to die?»
Irgendwie finde ich das ulkig, und gleichzeitig erstaunlich passend. Denn kaum eine Jahreszeit ist so eng mit dem Thema Abschied und Wandel verbunden wie der Herbst. Die Bäume lassen ihre Blätter fallen, die Tiere ziehen sich zurück, und auch wir Menschen beginnen, uns einzukuscheln – in warme Pullover, in unsere Wohnungen und vielleicht auch ein Stück weit in uns selbst.

Ein erster Impuls
Diese Woche war Zürich lernt Woche. Ich habe an mehreren Workshops teilgenommen und dabei vieles mitgenommen, das dich vielleicht auch weiterbringen kann.
Maria Bianca Bischoff’s Leben veränderte sich für immer, als sie vor einigen Jahren an Krebs erkrankte. Sie begann ein Studium der Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl und schrieb das Buch Ich werde noch lange blühen.
Aus ihrem Workshop nehme ich Folgendes mit: